Microsoft-365-Preise steigen
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Maren Keller, Mo., 19. Jan.. 2026
in Digitalisierung

Microsoft-365-Preise steigen

Was die Preiserhöhung für kleine Unternehmen konkret bedeutet

Für viele Business-Tarife steigen die Microsoft-365-Preise. Die Anpassung betrifft vor allem kleine und mittelständische Unternehmen und greift ab Juli 2026.

Ab diesem Zeitpunkt müssen Unternehmen mit höheren Lizenzkosten rechnen. Welche Abonnements betroffen sind, welche Gründe Microsoft nennt und wie Sie Ihre IT-Ausgaben sinnvoll anpassen, lesen Sie bei uns.

Microsoft-365-Preise steigen

Microsoft passt die Lizenzkosten für Microsoft-365-Produkte erstmals seit mehreren Jahren spürbar an. Die letzte Preiserhöhung erfolgte 2022. Als Gründe nennt der Konzern gestiegene Entwicklungs- und Betriebskosten.

Ein zentraler Treiber ist die Integration neuer KI-Funktionen wie Microsoft Copilot. Diese Funktionen benötigen zusätzliche Rechenleistung und neue Cloud-Infrastrukturen. Parallel investiert Microsoft stärker in Sicherheitsmechanismen, Compliance-Funktionen und Verwaltungsoptionen für Unternehmen.

Gerade Business-Tarife erhalten erweiterte Schutzfunktionen gegen Cyberangriffe und Datenverlust. Diese Erweiterungen wirken sich direkt auf die Lizenzkosten aus. Hinzu kommt der strategische Fokus auf Microsoft 365 als zentrale Arbeitsplattform.

Microsoft entwickelt den Dienst kontinuierlich weiter und positioniert ihn klar als langfristige Lösung für modernes Arbeiten. Die steigenden Microsoft-365-Preise folgen dieser Ausrichtung.

Tabelle zur MIcrosoft-365-Presierhöhung. Bild: © Microsoft

Microsoft veröffentlichte bereits die neue Preisstaffelung. Bild: © Microsoft

Diese Microsoft-365-Tarife werden teurer

Die Anpassung der Microsoft-365-Preise betrifft vor allem Business- und Enterprise-Abonnements. Microsoft hebt die monatlichen Kosten pro Nutzer je nach Tarif unterschiedlich an. Besonders relevant ist das für kleine Unternehmen mit mehreren Arbeitsplätzen.

Betroffen sind unter anderem Microsoft 365 Business Basic und Microsoft 365 Business Standard. Auch Enterprise-Pläne wie E3 und E5 werden teurer. Die Preissteigerungen liegen je nach Lizenz zwischen moderaten Anpassungen und deutlichen Erhöhungen von bis zu rund 25 Prozent. Einzelne Spezialtarife bleiben unverändert.

Für Unternehmen mit Jahresverträgen greift die Anpassung ab dem Zeitpunkt der Vertragsverlängerung. Monatlich kündbare Abonnements sind früher betroffen. Entscheidend ist daher das individuelle Lizenzmodell und der jeweilige Abrechnungszeitraum.

Unternehmen müssen neu einkalkulieren

Steigende Microsoft-365-Preise wirken sich direkt auf die laufenden IT-Kosten aus. Gerade kleine Unternehmen mit wenigen Arbeitsplätzen spüren Preisanpassungen schneller. Die monatlichen Mehrkosten summieren sich über das Jahr deutlich.

Wichtig ist eine genaue Prüfung der bestehenden Lizenzen. Viele Unternehmen nutzen Funktionen, die im Alltag keine Rolle spielen. Unpassende Tarife erhöhen die Kosten unnötig. Ein Abgleich zwischen tatsächlichem Bedarf und gebuchten Lizenzen schafft Transparenz.

Auch Vertragslaufzeiten spielen eine wichtige Rolle. Jahresabonnements bieten mehr Planungssicherheit. Kurzfristige Laufzeiten verursachen schneller höhere Ausgaben. Wer rechtzeitig prüft, kann Budgets besser steuern und Überraschungen vermeiden. Zusätzlich sollten geplante Veränderungen wie Neueinstellungen oder Arbeitsplatzabbau in die Kalkulation einfließen.

Microsoft-365-Preise: Digitale KI-Anwendung auf einem Bildschirm im Büro. Bild: ChatGPT (Bild generiert mit KI)

KI-Features bieten Vorteile – entfalten ihren Nutzen aber nur bei gezieltem Einsatz. Bild: ChatGPT (Bild generiert mit KI)

Preiserhöhung durch KI – lohnend?

Ein wesentlicher Grund für steigende Microsoft-365-Preise liegt in der Integration von KI-Funktionen. Microsoft erweitert viele Tarife um intelligente Assistenzfunktionen wie Copilot. Diese Werkzeuge unterstützen beim Schreiben von Texten, Auswerten von Daten und Organisieren von Terminen.

Für kleine Unternehmen stellt sich die Frage nach dem tatsächlichen Nutzen. KI-Funktionen bringen nur dann einen Mehrwert, wenn sie regelmäßig eingesetzt werden. Ohne klare Anwendungsfälle bleiben sie oft ungenutzt. In solchen Fällen stehen höhere Kosten keinem echten Vorteil gegenüber.

Eine realistische Einschätzung des eigenen Arbeitsalltags ist daher entscheidend. Unternehmen sollten prüfen, ob KI-Funktionen Prozesse messbar beschleunigen oder die Qualität der Arbeit verbessern. Erst dann rechtfertigen sie höhere Lizenzkosten.

Auf steigende Lizenzkosten reagieren

Wenn die Microsoft-365-Preise steigen, ist eine klare Strategie erforderlich. Der erste Schritt ist eine strukturierte Lizenzanalyse. Dabei zeigt sich schnell, welche Tarife tatsächlich genutzt werden und wo Einsparpotenzial besteht. Häufig lassen sich höherwertige Lizenzen reduzieren oder gezielt ersetzen.

Auch die Benutzerverwaltung spielt eine wichtige Rolle. Ehemalige Mitarbeiterkonten oder doppelte Nutzer verursachen unnötige Kosten. Eine regelmäßige Bereinigung senkt die laufenden Ausgaben spürbar. Gleichzeitig verbessert sie die Sicherheit der IT-Umgebung.

Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf alternative Abrechnungsmodelle. Jahresverträge bieten mehr Kalkulationssicherheit. In manchen Fällen lassen sich Preiserhöhungen zeitlich verschieben.

Fakt ist: Eine vorausschauende Planung schützt vor unerwarteten Mehrkosten. Sinnvoll ist zudem eine regelmäßige Überprüfung nach größeren organisatorischen Änderungen. So bleibt die Lizenzstruktur dauerhaft an die Unternehmensentwicklung angepasst.

Unternehmer prüft Kosten und Zahlen am Laptop. Bild: ChatGPT (Bild generiert mit KI)

Steigende Microsoft-365-Preise erfordern eine sorgfältige Budgetplanung. Bild: ChatGPT (Bild generiert mit KI)

Microsoft 365 wirtschaftlich nutzen

Steigende Microsoft-365-Preise machen eine saubere Lizenzstrategie wichtiger denn je. Kleine Unternehmen profitieren davon, ihre Microsoft-365-Umgebung regelmäßig prüfen zu lassen. So bleiben Kosten transparent und die eingesetzten Funktionen passen zum tatsächlichen Bedarf.

Die IT-Dienstleister von PC-SPEZIALIST in Ihrer Nähe unterstützen Sie bei der Analyse Ihrer bestehenden Lizenzen. Gemeinsam klären wir, welche Tarife sinnvoll und wo Anpassungen möglich oder nötig sind. Auch bei Vertragslaufzeiten, Benutzerverwaltung und Sicherheitsfunktionen stehen wir beratend zur Seite.

Dabei berücksichtigen wir Ihre aktuellen Arbeitsabläufe und geplante Veränderungen im Unternehmen. Auf dieser Basis entsteht eine nachvollziehbare und belastbare Entscheidungsgrundlage. Gleichzeitig lassen sich Risiken durch falsch konfigurierte Lizenzen reduzieren. Das schafft Planungssicherheit für Budget und IT-Betrieb.

So nutzen Sie Microsoft 365 weiterhin effizient und behalten Ihre IT-Kosten im Blick – auch bei steigenden Preisen.

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Quellen: Microsoft, it-daily, Pexels/Christina Morillo (Headerbild)

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